Damit der Abfallbehälter nicht zum Eisschrank wird - Tipps in frostigen Zeiten

Allgemein - 22.01.2018

Im Winter besteht die Gefahr, dass Abfälle in den Behältern festfrieren. Dadurch kann es passieren, dass die Abfallbehälter nur teilweise bzw. gar nicht geleert werden können. Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens können die Behälter nur begrenzt am Fahrzeug anschlagen, um angefrorene Abfälle zu lösen. Das Material der Behälter könnte brechen und diese unbrauchbar werden. Es besteht kein Anspruch, die Abfallentsorgungsgebühr zu reduzieren, wenn festgefrorener Abfall nicht abgefahren werden kann. Auch können aus wirtschaftlichen Gründen im Sinne aller Gebührenzahler keine zusätzlichen Touren für diese Einzelfälle eingeschoben werden. 

Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, die Abfallbehälter „winterfest“ zu machen. Im Idealfall stehen die Behälter geschützt hinter Häuserwänden, Mauern oder in Garagen. Wenn möglich, sollten sie erst früh am Entleerungstag zur Abholung bereitgestellt werden. Damit der Abfall nicht anfriert, können die jeweiligen Abfallbehälter mit Zeitungspapier, Pappe oder Eierkartons ausgelegt werden. Feuchte Bioabfälle sollten in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in die Behälter geworfen werden. Hilfreich ist es auch, unter den Behälter eine Styroporplatte auszulegen, um das Anfrieren zu vermindern.

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Behälter einen Tag vor der Abfuhr in der Garage oder einem anderen geschützten Platz unterstellen. Im Zweifelsfall sollten am Tag der Leerung die Abfälle, die an den Innenseiten angefrorenen sind, beispielsweise mit einem Spaten oder Besenstiel vorsichtig gelöst werden. Dieses ermöglicht zumindest einen Großteil des Inhaltes zu entleeren.


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Südharzwerke Nordhausen –
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